Bitte alle gelb hinterlegten Felder ausfüllen, prüfen und ggf. korrigieren:
| DoLynk-Kontotyp für die Cloud-Aufschaltung | Arc |
| DoLynk-Cloud: Benutzername des Kontos (Mailadresse) | |
| DoLynk-Cloud: Kennwort des Kontos | |
| Seriennummer der Bildquelle | |
| Sicherheitsprotokoll (Security Protocol Type) | Tls12 |
| Name (oder -mit # beginnend- Nummer) der Kamera, die beim Start vorgewählt werden soll | |
| Funktionen, die beim Verbindungsstart vorgewählt werden sollen | |
| Geschwindigkeit für die Kamerasteuerung (1..100) | |
| Soll die Kameraauswahl eventuellen neuen Alarmen folgen? 1=Ja, 0=Nein | |
| Unterverzeichnis des FTP-Servers, in dem diese Bildquelle ihre Alarmbilder ablegt | |
| Anzahl der Voralarmbilder, falls diese Bildquelle Voralarmbilder liefert | |
| Maßnahmentext, der bei einem Alarm von dieser Bildquelle angezeigt werden soll | |
| Anzahl Stunden, nach der der nächste Routineruf erwartet werden soll | |
Hinweise zur Konfiguration dieses Bildquellentyps
Dahua OpenARC – Anleitung zur Geräteaufschaltung
Dieser Bildquellenadapter (AccBqaClientDahua_V4) schaltet Dahua-Geräte über die neue PaaS Schnittstelle mittels eines Konto in der DoLynk-Cloud auf.

Der blaue Pfad beschreibt die Autorisierung und Steuerung, wogegen der schwarze Pfad die Alarmübertragung aufzeigt.
Quelle: DoLynk Open Cloud.
Ablauf der Geräteaufschaltung (3 Schritte des Triangle-of-Trust)- Erstellung des ARC-Accounts (Leitstelle):
Für die Entgegennahme von Aufschaltungen muss die Leitstelle einmalig einen ARC-Account bei Dahua erstellen.
Die Registrierung erfolgt über folgenden Link, welcher bereits mit unserer Produkt-ID verknüpft ist.
Nach der Registrierung wird der Account von Dahua geprüft und freigeschaltet.
Jetzt ARC-Account registrieren.
Die Zugangsdaten dieses Accounts - Mailadresse und Kennwort - sind genau die, die später in EBÜS_Config als DoLynk-Zugangsdaten einzutragen sind.
Mit ihnen meldet sich der Bildquellenadapter in Schritt 3 an der Cloud an.
- Freigabe durch den Errichter / Endkunden:
Der Errichter (über DoLynk Care) oder der Endnutzer (über DMSS) benötigt Zugriff auf die jeweiligen Geräte vor Ort.
In der App bzw. dem Portal wird das Gerät für die Leitstelle freigegeben.
Der ARC-Account der Leitstelle wird dort als "Sicherheitszentrale" ausgewählt und bestätigt.
- Anmeldung und Abruf der Geräte (bei jeder Aufschaltung):
Die Schritte 1 und 2 sind einmalig.
Ab jetzt läuft bei jeder Aufschaltung derselbe Ablauf in drei Stufen ab:- Produkt-ID prüfen: Der Bildquellenadapter weist sich gegenüber der Cloud mit unserer Produkt-ID aus, die im DoLynk Developer Portal hinterlegt ist.
Die Cloud nimmt die Anfrage nur an, wenn sie zu einer dort eingetragenen Produkt-ID gehört. - Am ARC-Account anmelden: Erst danach meldet sich der Adapter mit den Zugangsdaten des in Schritt 1 erstellten ARC-Accounts an.
- Geräteliste abrufen: Die Cloud liefert daraufhin genau die Geräte zurück, die in Schritt 2 für diesen ARC-Account freigegeben und aktiviert wurden.
Diese erscheinen in EBÜS als Kameraliste.
Alle drei Stufen laufen über eine HTTPS-Verbindung mit der eingestellten TLS-Fassung (Vorbelegung Tls12).
Voraussetzungen am Gerät
- Gerät initialisiert: Ein fabrikneues Gerät muss vor der ersten Nutzung initialisiert werden, üblicherweise mit dem Dahua ConfigTool.
Erst danach existiert das Gerätepasswort, das die Cloud als DevCode führt. - Gerät aktiviert: Nach der Freigabe muss das Gerät für die Leitstelle zusätzlich aktiviert werden - erst mit der Aktivierung startet der Aufschaltdienst.
Ein freigegebenes, aber nicht aktiviertes Gerät ist für die Leitstelle nicht abrufbar und fehlt in der Kameraliste. - Seriennummer eintragen: Die Seriennummer des Gerätes gehört in EBÜS_Config in das Feld "Seriennummer der Bildquelle" - sie ordnet die Bildquelle eindeutig einem Gerät des Kontos zu.
Bleibt das Feld leer, bietet der Adapter sämtliche Geräte des Kontos als Kameraliste an - bei einem Konto mit mehreren Objekten ist das unbrauchbar.
Abzulesen ist sie am Gerät oder in DoLynk Care bzw. DMSS. - Eindeutige Kameranamen: Stellt ein Gerät mehrere Kamerakanäle bereit, muss deren Benennung eindeutig sein.
Gleichnamige Kanäle lassen sich in der Leitstelle nicht sicher auseinanderhalten. - Gegensprechen freischalten: Bei Geräten für den Markt außerhalb Chinas ist die Audio-Aufnahme aus Datenschutzgründen ab Werk abgeschaltet.
Sie muss über die Cloud freigegeben werden (Gerätefunktion "audioEncodeControl").
Nach jedem Zurücksetzen des Gerätes ist das erneut nötig. - Registrierungsregion: Das bei der Kontoregistrierung angegebene Land muss zum Rechenzentrum des Kontos passen, sonst wird die Registrierung abgewiesen.
Funktionsumfang
Bedienelemente erscheinen in EBÜS nur für Funktionen, die die aufgeschaltete Kamera tatsächlich unterstützt und die die Client-Anwendung meldet.
Ein nicht angebotener Knopf ist gewollt und kein Fehler.
- Derzeit verfügbar: Kameraliste und Kameraumschaltung, zwei Bildauflösungsstufen, Bildrate und Bildqualität, PTZ-Steuerung einschließlich Zoom und Zentrieren, Gegensprechen (Mikrofon), Video-Recherche, Systeminformationen.
- In Vorbereitung: Presets, Schaltausgänge S1 bis S8, Mithören (Lautsprecher), Quad- und Multi-Split.
Die zugehörigen Abläufe sind im Bildquellenadapter bereits hinterlegt und erscheinen automatisch, sobald die Client-Anwendung sie meldet - ohne Änderung an dieser Konfiguration. - Scharf-/Unscharfschaltung: Die Schaltfläche erscheint, sobald die Client-Anwendung den Scharfschaltzustand erstmals meldet.
Bleibt eine Rückmeldung nach dem Umschalten aus, wechselt sie nach fünf Sekunden auf Rot.
Bildauflösung
Dahua-Geräte bieten zwei Videoströme, deshalb gibt es hier nur zwei der drei EBÜS-Stufen:
- hoch: Schaltet auf den Hauptstrom.
- niedrig: Schaltet auf den Nebenstrom.
Eine mittlere Stufe wird bewusst nicht angeboten.
Jede Verbindung startet mit der niedrigen Auflösung, damit die Aufschaltung auch bei schmaler Bandbreite schnell erfolgt.
Für Details wie Kennzeichen oder Gesichter anschließend gezielt auf die hohe Auflösung umschalten.
PTZ-Steuerung
Die Kamera lässt sich über die Richtungstasten, einen angeschlossenen Joystick und die Zoom-Tasten steuern.
Das Zentrieren per Klick in das Livebild steht auf diesem Zugangsweg nicht zur Verfügung; es setzt eine der lokalen Verbindungsarten voraus.
Die Geschwindigkeit ist über den Parameter "Geschwindigkeit für die Kamerasteuerung" einstellbar; ohne Angabe wird ein mittlerer Wert verwendet.
Hinweis: Die PTZ-Bedienelemente werden angeboten, ohne vorher am Gerät abzufragen, ob dieser Kanal sie unterstützt.
Keine der verwendeten Schnittstellen liefert diese Auskunft zuverlässig und schnell genug.
An einer festen Kamera bleiben die Tasten daher wirkungslos.
Audio
Das Gegensprechen in das Objekt (Schaltfläche "Mikrofon") ist verfügbar.
Das Mithören (Schaltfläche "Lautsprecher") ist noch in Vorbereitung.
Zu beachten ist, dass das Gegensprechen den Kameraton zeitweise abschaltet und ihn danach wieder einschaltet.
Beide Richtungen lassen sich technisch nicht unabhängig voneinander betreiben.
Bleibt das Gegensprechen ohne Funktion, ist meist die Audio-Aufnahme am Gerät noch gesperrt.
Bei Geräten für den Markt außerhalb Chinas ist sie ab Werk abgeschaltet und muss über die Cloud freigegeben werden - nach jedem Zurücksetzen des Gerätes erneut.
Alarmübertragung
Zur Alarmübertragung können folgende Verfahren genutzt und auch kombiniert werden:
Das im Feld "Unterverzeichnis des FTP-Servers" angegebene Verzeichnis muss mit der Konfiguration im Gerät übereinstimmen.
Screenshots zur Konfiguration der Bildquelle für den FTP-Upload: Bildquellen_Konfiguration_Dahua.pdf.
Video-Recherche
Die Schaltfläche "Video-Recherche" erscheint, sobald eine einzelne Kamera steht.
In den Split-Ansichten wird sie ausgeblendet, weil sich die Recherche immer auf genau eine Kamera bezieht.
Nach dem Umschalten zeigt EBÜS die Analoguhr.
Die Schaltfläche "Bild abrufen" holt dann das Bild zum eingestellten Zeitpunkt, die VCR-Tasten blättern weiter.
Findet sich zum eingestellten Zeitpunkt keine Aufzeichnung, oder antwortet die Bildquelle nicht innerhalb von 30 Sekunden, wird die Schaltfläche rot und ein Hinweis in das Historienbild eingeblendet.
Erfahrungsgemäß gelten folgende Einschränkungen, die in der Technik der Geräte begründet sind:
- Blockweiser Abruf: Aufgezeichnete Videodaten werden nicht als Einzelbilder, sondern in Blöcken von etwa fünf Sekunden abgerufen, dekodiert und erst dann angezeigt.
Die kontinuierliche Wiedergabe pausiert daher jedes Mal kurz, wenn der nächste Block geholt wird. - Nicht parallel zum Livebild: Weil der Abruf viel Bandbreite beansprucht, läuft die Recherche nicht parallel zur Livebildübertragung.
Schaltausgänge und Scharfschaltung
Die Schaltausgänge sind noch in Vorbereitung, die Scharfschaltung erscheint mit der ersten Rückmeldung der Client-Anwendung.
Vorgesehen ist jeweils das Verhalten der Vorgängerversion:
- Schaltausgänge am Recorder: Bei Aufschaltungen auf einen Recorder beziehen sich die Schaltausgänge auf die Anschlüsse am Recorder.
Sollen die Anschlüsse an den Kameras geschaltet werden, müssen diese Kameras zusätzlich einzeln in EBÜS aufgeschaltet werden. - Scharfschaltung wirkt nur auf E-Mail-Alarme: Ist am Gerät zusätzlich der FTP-Upload konfiguriert, lässt sich dieser von EBÜS aus nicht abschalten.
- Nicht jedes Gerät kann es: Ältere XVR und NVR sowie manche Kameras unterstützen die Scharfschaltung nicht.
Die Schaltfläche erscheint nur, wenn das Gerät die Funktion meldet.
Tipps zur Inbetriebnahme
- Zuerst den Direkttest benutzen: Die Schaltfläche "Bildquelle direkt testen" startet die Client-Anwendung mit genau den hier eingetragenen Werten und sichtbarem Fenster.
Damit lässt sich eine Aufschaltung prüfen, ohne den Umweg über den Videoarbeitsplatz. - Das Logbuch der Client-Anwendung ist der schnellste Einstieg: Beim Verbinden schreibt sie eine Zeile mit der gesamten wirksamen Konfiguration und der Herkunft jedes Wertes.
Zeigt ein Feld dort nicht den erwarteten Inhalt, liegt es an der Konfiguration und nicht am Gerät. - Uhrzeit des Videoarbeitsplatzes prüfen: Die Cloud weist Anfragen zurück, deren Zeitstempel mehr als fünf Minuten von der Serverzeit abweicht.
Geht die Uhr des Arbeitsplatzes falsch, scheitert die Anmeldung ohne erkennbaren Zusammenhang - eine funktionierende Zeitsynchronisation ist deshalb Voraussetzung. - Gerät fehlt in der Kameraliste: In dieser Reihenfolge prüfen: ist das Gerät initialisiert, ist es für die Leitstelle freigegeben, und ist es aktiviert?
Die Aktivierung wird am häufigsten übersehen. - Batteriekameras schlafen: Akkubetriebene Kameras melden sich zwischen zwei Ereignissen ab und müssen erst geweckt werden.
Bis ein Bild kommt, vergehen einige Sekunden länger als bei dauerhaft versorgten Geräten. - Meldungen der Cloud im Logbuch: AUT001 Anmeldung fehlgeschlagen - Zugangsdaten prüfen.
AUT003 Anfrage außerhalb der Gültigkeit - Uhrzeit, siehe oben.
AUT004 keine Berechtigung für dieses Gerät - Freigabe oder Aktivierung fehlt.
PRM001 Parameterfehler.
IDV001 Gerät existiert nicht.
IDV002 Gerät ist offline. - Keine Bedienelemente sichtbar: Die Client-Anwendung meldet die Fähigkeiten erst nach der Kameraauswahl.
Erscheint danach nichts, steht der Grund im Logbuch.
Hinweis zur Datenübertragung über die DoLynk-Cloud
Auf diesem Zugangsweg laufen Anmeldung, Geräteliste und Videodaten über die DoLynk-Cloud.
Diese Plattform steht außerhalb der Kontrolle der Accellence Technologies GmbH und wird von Dahua Technology betrieben.
Dahua betreibt die Rechenzentren der Plattform an den Standorten Frankfurt, Oregon und Singapur; welches davon zum Einsatz kommt, richtet sich nach der bei der Kontoregistrierung angegebenen Region.
Accellence Technologies GmbH hat keinen Einfluss darauf, über welche Server die Daten transportiert und wie sie dort verarbeitet werden, und übernimmt dafür keine Verantwortung.
Weitere Informationen und Anleitungen zu Dahua-Bildquellen: dahuawiki.com.